
Mir wird immer speiübel und traurig zugleich. Nicht, weil ich Dich hasse oder dergleichen. Es ist einfach die Situation. Ich würde nicht bei Dir ankommen und Dich um Vergebung bitten (ich weiß nicht mal, wofür ich um Vergebung bitten sollte). Mir ist einfach übel. Ich sehe gerade, dass ich noch eine Kopie auf dem PC von Coldplay *A rush of blood to the head' habe und errinnere mich daran, dass wir diese Scheibe beide sehr gern gehört haben. Komisch. Manche Menschen sind einfach wichtiger, als irgenddwelche Beziehungssachen. Du hast mich nun ausgeschlossen. Es ist ein wenig so wie die Mauer, vor der ich als 12 jährige stand, damals als ich in diesem Heim war. Ich wäre so gerne über die Grenze gelaufen, aber sie hätten geschossen. Bevor ich ins Leere laufe und Du mich vielleicht ohne Warnung dort lassen würdest... bleibt mir weiterhin ab und an einfach speiübel. Vor Beklemmung möglicherweise. Es überkommt mich dann und wann immer einmal. Nicht, dass es mein ganzes Leben bestimmt, dass ich vor Kummer nicht mehr klar denken kann. Kurz war es so. Dann hab ich es nicht mehr zugelassen. Eine Freundin zeigt mir gerade, dass sie in dieser Situation überhaupt nicht mehr klar kommt und ertrinkt im Kummer. Ich kann ihr nichts dazu sagen, weil sie selbst bereit sein sollte trotzdem zu leben - ein eigenes Leben. Und wenn, dann kommen sie schon. Allein deshalb, weil es gut ist, wenn man sich auch mit sich selbst und allein gut fühlen kann. Das ist wie der Honig, der den Bären anlockt. Es kostet jedoch Geduld.
Ich könnte ja ständig und immer futtern. Heute ist mir ganz übel.
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